Donnerstag , 21 September 2017
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Die Schwangerschaft – Tipps und Infos

Bleibt die monatliche Blutung aus, steht die Chance gut, dass man schwanger ist. Sicherheit gibt zu Beginn einmal ein Test, den man in Drogeriemärkten oder Apotheken zu kaufen bekommt. Frauen, die schon sehnsüchtig darauf warten, schwanger zu werden, können eine Schwangerschaft durch einen Frühtest feststellen. Dieser zeigt schon das Ergebnis, noch bevor die Tage ausbleiben. Dieser Test wird aber auch dazu benutzt, um eine ungewollte Schwangerschaft festzustellen. Er ist einfach handzuhaben, ein paar Tropfen Morgenurin reichen, um das Ergebnis innerhalb weniger Minuten ablesen zu können.

So verläuft die Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft wird in Wochen eingeteilt, abgekürzt wird die Schwangerschaftswoche SSW. Die Schwangerschaft dauert 40 Wochen, sofern es sich nicht um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt. Man kann aber auch in Monaten rechnen, 40 Wochen sind 9 Monate. Das erste Anzeichen einer Schwangerschaft ist das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung. Zusätzlich können sich noch andere Anzeichen, wie Spannungsgefühl in den Brüsten oder morgendliche Übelkeit einstellen. Ein Besuch beim Frauenarzt sollte schnell vereinbart werden. Dieser wird Urin und Blut untersuchen, um festzustellen, ob die Frau schwanger ist. Der Bluttest kann bereits 10 Tage nach einer möglichen Befruchtung ein Ergebnis liefern. Ist das Ergebnis positiv, also liegt eine Schwangerschaft vor, stellt der Frauenarzt den Mutterpass aus. Bei der ersten Vorsorgeuntersuchung wird der Gesundheitszustand der Frau gecheckt, die Ergebnisse in den Pass eingetragen. Für die werdende Mutter ist es bereits jetzt an der Zeit, sich zu schonen. Schwere Lasten sollten nicht mehr gehoben bzw. getragen werden. Werdende Mütter sollten sich so früh wie möglich zur Schwangerschaftsgymnastik anmelden.

Der Körper verändert sich in der Schwangerschaft

Die äußerlichen Veränderungen beginnen ab der 9. SSW. Zu diesem Zeitpunkt leidet die werdende Mutter weniger an der morgendlichen Übelkeit. Die Brüste werden größer, hormonelle Veränderungen finden statt. Das Bäuchlein wölbt sich bereits ganz leicht. Frauen, die ständig Medikamente einnehmen müssen, sollten das mit ihrem Arzt absprechen, um das Baby nicht zu gefährden. Eventuell ist es notwendig, auf ein anderes, schonenderes Medikament umzusteigen. Die Ultraschalluntersuchung, die zu Beginn des 4. Schwangerschaftsmonats durchgeführt wird, zeigt deutlich, dass sich das Baby in der Gebärmutter bewegt, es schwimmt. Das Geschlecht des Ungeborenen erkennt der Arzt bei der 2. Ultraschalluntersuchung. In der Mitte der Schwangerschaft, also etwa in der 20. Woche sind die ersten Kindsbewegungen zu spüren. Der Bauch ist inzwischen gewachsen, das Gewebe dehnt sich immer mehr aus. Spätestens jetzt sollte mit der Bauchpflege begonnen werden, um Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden. Das Kind wächst nämlich ab diesem Zeitpunkt sehr schnell.

Sex während der Schwangerschaft – ja oder nein?

Bei einigen Frauen ist das Verlangen nach Sex in den ersten Monaten der Schwangerschaft hoch. Es spricht nichts gegen Sex, sofern die Schwangerschaft normal verläuft und keine Risikoschwangerschaft vorliegt. Der Sex sollte allerdings ab der 33. SSW reduziert werden, da im Sperma Hormone enthalten, die Wehen auslösen können.

Die Grundausstattung für die Schwangerschaft und das Baby

Sobald der Bauch wächst, passt auch die Kleidung nicht mehr. Umstandsbekleidung muss gekauft werden. Diese ist so geschnitten, dass sie sich dem wachsenden Bauch anpasst. Oberteile sind weit, meist besitzen sie unter der Brust eine Raffung, damit das Schwangerschaftsbäuchlein genug Platz hat. Für das Baby muss die Grundausstattung gekauft werden. Dabei sollte man nach einer Checkliste vorgehen. Freunde und Bekannte schenken der frischgebackenen Mutter zur Geburt meist Babywäsche. Kleine Babybekleidung soll nicht zu reichlich eingekauft werden, da das Kind schnell raus wächst.

Die Geburt und die Vorboten

Etwa 1 Monat vor dem errechneten Geburtstermin stellen sich sogenannte Senkwehen ein. Diese zeigen an, dass sich das Kind für die Geburt vorbereitet. Der Kopf rutscht tiefer ins Becken, der Bauch der Mutter verschiebt sich nach unten. Der Klinikkoffer sollte bereits gepackt bereitstehen, da es jeden Tag so weit sein kann und die echten Wehen einsetzen. Wehen spürt die Frau erst durch ein leichtes Ziehen im Unterleib und dem Rücken. Die ersten Wehen dauern zwischen 30 und 60 Sekunden und kommen im Abstand von etwa 20 Minuten. Diese Zeit wird immer kürzer, der Schmerz verstärkt sich, die Wehen halten länger an. Beim ersten Kind kann es 14 Stunden dauern, bis das Baby geboren ist. Wenn die Fruchtblase platzt und Fruchtwasser austritt, ist es höchste Zeit, in die Klinik zu fahren.

Das Baby ist da

Nach einer Geburt ist die Mutter meist erschöpft. In der Klinik kümmern sich Schwestern um das Neugeborene und die Mutter. Sie helfen beim Stillen, zeigen wie das Kind richtig angelegt wird. Hat man in einem Geburtshaus oder zu Hause entbunden, übernehmen diese Arbeit die Hebammen. Freunde und Familienangehörige, die bereits Kinder haben, können der Mutter ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Schwangerschaft – eine schöne Zeit

Eine Schwangerschaft sind wunderschöne 9 Monate Ausnahmezustand. Sobald man von der Schwangerschaft erfährt, heißt es, auf die Gesundheit des Ungeborenen zu achten. Nikotin und Alkohol sind ein Tabu in der Schwangerschaft, Medikamente dürfen nur mit ärztlicher Absprache genommen werden. Die Mutter braucht viele Vitamine und Bewegung an der frischen Luft. Die Vorsorgetermine sind unbedingt einzuhalten, um die Gesundheit des Kindes zu gewährleisten. Sollte sich der Nachwuchs nicht an den errechneten Termin halten, muss der Arzt aufgesucht werden. Die Geburt muss dann eventuell eingeleitet werden. Weiteres zum Thema Schwangerschaft und Ablauf der Schwangerschaft findest du in unserem Schwangerschaft Blog.

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