Montag , 25 März 2019
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Welche Risiken gibt es beim Augenlasern?

Augen lasern - Augenlasern und die Nebenwirkungen

Augen lasern – Augenlasern und die Nebenwirkungen

Brillen sind heute mehr als nur eine Sehhilfe, sie sind zu einem schicken Accessoire geworden. Aber ab einer bestimmten Stärke sieht auch die schickste Brille irgendwann nicht mehr allzu attraktiv aus. Das ist ein Grund, warum sich viele Menschen, die eine Brille brauchen, die Augen lasern lassen, denn mit dieser Methode wird die Fehlsichtigkeit behoben und die Brille überflüssig. Eine Augenkorrektur mithilfe des Laserstrahls wird immer beliebter, alleine im Jahr 2014 haben sich fast 140.000 Menschen diesem Eingriff unterzogen. Wir haben recherchiert und sind zum Thema Nebenwirkungen beim Augenlasern auf einige Interessante Beiträge gest0ßen.

Wer keine Brille mehr tragen möchte und sich für einen Lasereingriff interessiert, der stellt sich wahrscheinlich auch die Frage: Wie hoch sind die Risiken bei einem solchen Eingriff und welche Nebenwirkungen können auftreten, wenn die Augen gelasert werden?

Augenlasern – Die häufigsten Nebenwirkungen

Die meisten Patienten vertragen den Eingriff mit dem bewährten LASIK-Verfahren sehr gut. Zu den Problemen, die nach dem Eingriff auftreten können, gehört das Gefühl einen Fremdkörper im Auge zu haben, und auch trockene Augen sind keine Seltenheit. Wird zunächst nur ein Auge behandelt, dann kann es zu Beeinträchtigungen durch Schwindel oder Doppelbilder kommen. Diese Nebenwirkungen verschwinden aber in der Regel wieder, wenn auch das zweite Auge gelasert wurde.

Sehr häufig kommt es nach dem Eingriff mit dem Laser zu einem Verlust des Kontrastes und der Patient hat das Gefühl, seine Umgebung auf einem alten Foto zu betrachten. Ausgelöst wird dieses Problem von Vernarbungen oder einer Krümmung der Hornhaut.

Augenlasern – Schwerwiegende Nebenwirkungen

Die meisten Nebenwirkungen nach einem Lasereingriff sind harmlos und verschwinden oftmals von ganz alleine wieder. Aber es gibt auch schwerwiegende Risiken. Die Aufweichung der Hornhaut, die sogenannte Keratektasie, ist ein solches schwerwiegendes Problem. Bei einer Aufweichung wird die Hornhaut verdünnt und durch den Druck nach außen gestülpt. In der Folge verändert sich die Sehschärfe, helfen kann in diesem Fall nur eine Hornhauttransplantation. Auch Infektionen gehören zu den Risiken, die unter Umständen gefährlich sein können. So kann der Lasereingriff auch das Herpesvirus auslösen, allerdings gibt es zu diesem Thema noch keine gesicherten Studien.

Das Gleiche gilt auch für das Risiko, dass sich die Sehkraft verschlechtern kann. In einigen Fällen tritt diese Verschlechterung schon unmittelbar nach dem Eingriff auf und kann einen erneuten Eingriff notwendig machen. Schwerwiegend ist auch das Risiko, dass es zu einem sogenannten Blendungseffekt kommt. Dieser Effekt kann auf Dauer dafür sorgen, dass der Patient auf Dauer auf Autofahrten bei Nacht verzichten muss.

Das Fazit zum Augenlasern

Gab es früher noch eine Grenze, wenn es um die Dioptrienzahl ging, so können heute durch das LASIK-Verfahren auch noch Patienten behandelt werden, die zehn Dioptrien haben. Das ist für viele eine Hoffnung, nicht mehr mit einer Brille leben zu müssen, die die Dicke von Glasbausteinen hat. Aber auch wer keine Kontaktlinsen vertragen kann, der sollte über einen Eingriff mittels Laser nachdenken.

Wichtig ist es aber einen Arzt aufzusuchen, der sich mit dem LASIK-Verfahren auskennt. Der Arzt sollte sich Zeit nehmen und über die möglichen Risiken und Nebenwirkungen aufklären.

Es kann durchaus sein, dass ein Eingriff mit dem Laser nicht infrage kommt, aber wenn er möglich ist, dann sollte man die Gelegenheit nutzen und ein Leben ohne Brille und Kontaktlinsen führen.

Über Thomas Wesser

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