Samstag , 20 April 2019
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Ayurveda: Was ist das eigentlich?

Was macht Ayurveda und wofür ist diese gut?

Ayurveda, den Begriff hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Die wenigsten allerdings wissen so ganz genau worum es sich dabei handelt. Viele tun dies auch einfach als Spinnerei ab ohne überhaupt einmal nachgehakt zu haben, worum es beim Ayurveda geht. Ayurveda ist nämlich keine Spinnerei und auch keine Erfindung der Neuzeit. Denn hierbei handelt es sich um eine Gesundheitslehre die bereits mehr als 5000 Jahre alt ist. Die Wurzeln von Ayurveda liegen am Fuße des Himalayas. Ayurveda ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept das nicht nur in Indien, sondern auch in den angrenzenden Ländern eine große Bedeutung hat.

Der Begriff „Ayurveda“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt „Wissen vom langen Leben“. Die Heilverfahren der Ayurveda finden sich bereits in den vedischen Schriften. In diesen Schriften wird das Wissen der alten indischen Hochkultur überliefert. Bereits zur der Zeit von Hippokrates wurde in Europa, der Lehre der Ayurveda große Bedeutung beigemessen.

Auch wenn man es nicht für möglich halten möchte, so wird ähnlich wie bei der Schulmedizin, auch beim Ayurveda eine Einteilung in verschiedene Fachrichtungen vorgenommen.

Diagnose und Behandlung

Grundlage der Ayurveda ist die Tridosha. Die drei Doshas leiten sich aus den fünf Naturelementen ab und bestimmen sämtliche Funktionen und Abläufe des menschlichen Organismus, sowie der menschlichen Psyche. Die Doshas der Ayurveda sind wechselseitig, daher müssen sie so gut es geht in Einklang gebracht werden.

In der ayurvedischen Lehre geht es also um die Harmonisierung der Doshas. Dies geschieht unter anderem mit Ölmassagen, Bädern, Fastenkuren oder ausleitenden Verfahren wie beispielsweise Erbrechen oder Aderlass. Außerdem finden verschiedenen Meditationsverfahren wie beispielsweise Yoga Anwendung. Ebenso finden sich im Ayurveda Einflüsse aus der Farb-, Musik- und Aromatherapie.

Ein großer Augenmerk im Ayurveda liegt auch auf den Pflanzen. Rund 5000 Pflanzen kommen in der ayurvedischen Lehre, in unterschiedlichen Zubereitungsformen, zum Einsatz. Häufig werden die Pflanzen zusätzlich noch mit Mineralien und Metallen kombiniert.

Besonders interessant dürfte für viele Menschen die, die Lehre der Ayurveda für sich entdeckt haben, eine Ayurveda Kur sein. Insbesondere dann, wenn die Behandlung nicht hierzulande sondern in Sri Lanka durchgeführt wird. Denn dort ist Ayurveda noch immer im alltäglichen Leben vieler Menschen verankert.

Über Thomas Wesser

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