Montag , 25 März 2019
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Magenschmerzen bekämpfen – effektiv und schonend

Schmerzender und aufgeblähter Oberbauch sind keine Seltenheit. Meistens zwar harmlos, dennoch sind Magenschmerzen mehr als lästig. Doch wie den BauchschmerzenSchmerz bekämpfen? Da gibt es effektive und schonende Möglichkeiten zugleich.

 

Der Magen – robuster als wir denken

Als Körperorgan muss unser Magen wirklich vielem standhalten. Dabei leistet dieser, an sich ja nichts anderen als ein extrem dehnbarer Muskelsack, von Früh bis Spät Schwerstarbeit. Unterstützt wird der Magen hierbei von rund drei Litern Magensaft, die täglich produziert werden, um die aufgenommene Nahrung in kleinste brocken zu zersetzen, sodass diese nur noch etwa 0,3 Millimeter groß sind. Unser Verdauungssystem behält das von uns verspeiste im Schnitt bis zu vier Stunden bei sich, bevor es sich auf die Reise in den Verdauungstrakt antritt.

Normalerweise verrichtet der Magen diese Aufgaben, ohne dass wir etwas davon merken. Kommt es aber zu Blähungen, Völlegefühl oder Schmerzen, dann will uns der Magen damit etwas Wichtiges mitteilen. Zwar können diese Symptome eine Vielzahl von Ursachen haben, meistens sind es jedoch immer dieselben Gründe, die im wahrsten Sinne des Wortes zu einer Verstimmung des Magens führen.

 

Ursachen von Magenschmerzen und Behandlung eines gereizten Magens

In den meisten Fällen ist es auf die ungesunden Lebensgewohnheiten zurückzuführen, wenn ein Magen gereizt reagiert. Dabei spielt das Essen an sich eine große Rolle. Zu schnelles und vor allem zu ungesundes Essen führt auf Dauer zu Magenverstimmungen. Ob nun zu viel und zu fettiges Essen tagsüber oder aber tagsüber gar nichts und dafür abends viel essen, das Ergebnis bleibt dasselbe. Abhilfe schafft hier eine Ernährungsumstellung, die effektive und schnelle Hilfe garantiert. Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt zu sich nehmen, vor allem Zeit lassen beim Essen, das sind zunächst einmal die Grundlagen eines entspannten Magens. Sollte trotzdem die Beschwerden über einen längeren Zeitraum nach der Umstellung erhalten bleiben, so kann von einer sogenannten Dyspepsie ausgegangen werden, also von einem Reizmagen, welcher einer medizinischen Betreuung bedarf. Auch gibt es in diesem Bereich einen Magentee, der Abhilfe schaffen kann. Dieser enthält zahlreiche Bitterstoffe, welche die Produktion des Magensaftes erhöhen und somit die Verdauung fördern.

Magenschmerzen bekämpfen – Magenschleimhautentzündung als Ergebnis von Medikationen

So absurd es auch klingen mag, eine Gastritis, also eine Magenschleimhautentzündung kann infolge einer länger andauernden Medikation auftreten. Sowohl aus dem Bereich der Rheumamedikation wie auch der Schmerzmedikation ist eine Gastritis kein seltener Begleiter. Medikamente aus beiden Bereichen können die Schutzschicht, die das Verdauungsorgan, also unseren Magen umgibt, stark beeinträchtigen oder sogar zerstören. Problematisch hieran ist die Tatsache, dass eine Gastritis in den meisten Fällen als Grundlage einer wirklich ernsthaften Erkrankung wie beispielsweise Geschwüre oder auch Krebs.

Hier wird zunächst eine Magenspiegelung anberaumt, eine Medikation erfolgt dann über Antibiotika, was die Probleme in den meisten Fällen behebt.

Die besten Hausmittel um Magenschmerzen bekämpfen

Bei leichteren Bauchschmerzen und Krämpfen empfiehlt es sich wirklich, sich mit der klassischen Wärmflasche hinzulegen. Nicht nur die Wärme, auch die Ruhe sind Balsam für den geschundenen Magen. Im Folgenden nun einmal die wichtigsten Tipps und Hausmittel, den Magenschmerzen dauerhaft den Garaus zu machen.

  • Das Rauchen aufgeben: Das schon nämlich nicht nur das Herz-Lungen System, auch der Magen kommt wieder mehr zur Ruhe.
  • Übermäßigen Stress unbedingt vermeiden, Pausen einlegen und zwischendrin immer mal wieder sportlich aktiv werden, viel Bewegung an der frischen Luft
  • Reizstoffe wie Alkohol oder Kaffee sind pures Gift für die Magenschleimhäute also sollten diese vermeiden werden
  • Dämpfen statt Braten heißt die Devise, weniger Fett bedeutet auch weniger Belastung für Magen und Schleimhäute
  • Zu viel Deftiges weg, also Frittiertes, Buttercremetorten und Co nur noch sparsam und in Maßen genießen
  • Blähende Nahrungsmittel vermeiden wie beispielsweise Kohl oder Hülsenfrüchte, diese sollten nur noch selten auf den Teller
  • Ausgewogene Ernährung, nicht zu heiß, zu kalt, zu fett, zu sehr gewürzt oder zu süß essen

Über Thomas Wesser

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