Samstag , 24 August 2019
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Volksleiden Krampfadern: Effiziente Hilfe durch den Gefäßchirurgen

Schöne Beine - Nur keine Krampfadern

Schöne Beine – Nur keine Krampfadern

Krampfadern sind ein weitverbreitetes Volksleiden und Millionen Menschen in Europa sind von der Erkrankung betroffen. Die Symptome sind meist gleich und äußern sich in Schwellungen der Waden und Schmerzen in den Beinen. Nahezu jeder zweite Erwachsene leidet im Laufe seines Lebens unter Krampfadern. Zu Beginn wird der Erkrankung von den Betroffenen kaum Aufmerksamkeit geschenkt, denn Schmerzen sind vergleichsweise selten und erträglich. Erst in einem fortgeschrittenen Stadium wird in der Regel ein Gefäßchirurg aufgesucht. Bleiben Krampfadern unbehandelt, können ernsthafte gesundheitliche Schäden die Folge sein.

Krampfadern: Schmerzhafte Erweiterung der Venen

Dem Volksleiden Krampfadern liegt eine schmerzhafte Venenerweiterung zugrunde. Während die Arterien des Körpers frisches Blut in sämtliche Körperteile transportieren und damit die Nährstoff- und Sauerstoffversorgung gewährleisten, übernehmen die Venen den Rücktransport des Blutes zum Herzen. Da der Rücktransport entgegen der Schwerkraft erfolgt, sind die Venen einer hohen Belastung ausgesetzt. Unterstützend bei diesem Prozess wirkt die Beinmuskulatur, die bei diesem Vorgang zum Einsatz kommt. Die Kontraktion der Muskulatur pumpt auf diese Weise verbrauchtes Blut innerhalb des Körpers empor. Die sogenannten Venenklappen übernehmen dabei die Funktion eines Rückstoßventils, das ein Zurückfließen des Blutes verhindert. Der Gefäßchirurg weiß: Kommt es beispielsweise durch eine Schwächung des Bindegewebes zu einer Erweiterung der Venen, können die Venenklappen nicht mehr in vollem Umfang ihren Zweck erfüllen und es kommt zum Blutstau in den Gefäßen.

Erste Anzeichen für Krampfadern

Ein Gefäßchirurg kann mit medizinischer Genauigkeit die ersten Anzeichen einer beginnenden Krampfadererkrankung erkennen und die entsprechende Diagnose stellen. Sind dicht unter der Hautoberfläche feine bläulich bis violett gefärbte Äderchen zu erkennen, deutet sich eine Erkrankung an Krampfadern an. Begleitet werden die anfänglichen Symptome oft von geschwollenen Waden und Spannungsschmerzen. Treten die Beschwerden gehäuft nach längerem Stehen oder Gehen auf, erkennt der Gefäßchirurg eine Krampfadererkrankung. Im Anfangsstadium kann ein Hochlagern der Beine Linderung bringen. Später deuten sichtbare Veränderungen an bestimmten Hautpartien auf eine Verschlechterung des Zustandes hin. Spätestens zu diesem Zeitpunkt ist der Besuch beim Gefäßchirurgen unausweichlich. Entzündungen in den betroffenen Venen können zu einer Verschlimmerung des Krankheitsbildes führen. Wird in dieser Phase kein Gefäßchirurg aufgesucht und die Venenerweiterung behandelt, kann schlimmstenfalls eine Venenthrombose die Folge sein.

Professionelle Technik für die Diagnostik

Ein Gefäßchirurg verfügt über die erforderliche Technik, um eine Krampfadererkrankung zweifelsfrei und schmerzlos zu diagnostizieren. Zum Beginn erfolgt eine Inaugenscheinnahme der betroffenen Stellen durch den Mediziner. Sind keine symptomatischen Veränderungen feststellbar, macht sich der Gefäßchirurg mithilfe eines modernen Ultraschall-Gerätes ein Bild vom Zustand der Venen. Mit dieser Methode können auch geschädigte Gefäße erkannt werden, die tief unter der Hautoberfläche liegen. In Einzelfällen kommt die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) zum Einsatz, wenn die Untersuchung mit Ultraschall keine zuverlässigen Ergebnisse erbracht hat. Grundsätzlich sind Frauen häufiger von einer Krampfadererkrankung betroffen als Männer.

Fachkundige Behandlung durch den Gefäßchirurgen

Bei einer Krampfadererkrankung ist es ratsam, sich an einen Spezialisten zu wenden, der sich auf die Behandlung der erweiterten Venen spezialisiert hat. Ein Gefäßchirurg besitzt das erforderliche Fachwissen und kann verschiedene Behandlungsmethoden in Erwägung ziehen. Die ersten Schritte erfolgen ohne operativen Eingriff und haben eine Beseitigung des Blutstaus in den Beinen zum Ziel. Dabei kommen Massagen, Venengymnastik und eventuell eine Gewichtsreduzierung als Behandlung infrage. Befindet sich die Krankheit in einem fortgeschrittenen Stadium, hat der Gefäßchirurg die Möglichkeit, die Krampfadern zu veröden. Gute Erfolge zeigt diese Methode bei den sogenannten Besenreisern, die sich als violette Äderchen unter Hautoberfläche zeigen. Ein operatives Entfernen der betroffenen Gefäße ist hingegen bei einem deutlich ausgeprägten Krankheitsbild erforderlich, das mit großen Beeinträchtigungen im täglichen Leben für die Betroffenen einhergeht.

Über Thomas Wesser

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