Montag , 25 März 2019
Aktuelle News:
Startseite >> Gesundheit & Krankheit >> Krankheiten >> Schlaganfall >> Verdacht auf Schlaganfall? Achtung Lebensgefahr!

Verdacht auf Schlaganfall? Achtung Lebensgefahr!

Schlaganfall – Jetzt ist schnelle Hilfe nötig!

Schlaganfall - Jetzt ist Hilfe nötig!

Schlaganfall – Jetzt ist Hilfe nötig!

Bei einem Schlaganfall unterscheidet man 2 Arten. Ein ischämischer Schlaganfall ist es dann, wenn die Blutzufuhr in das Gehirn durch einen Gefäßverschluss unterbrochen ist. Das ist in 80 % aller Schlaganfälle die Ursache. Bei einem hämorrhagischen Schlaganfall entsteht eine Blutung im Gehirn. Beim ischämischen Schlaganfall stirbt das Gewebe, das nicht durchblutet wird ab, es entsteht eine Narbe. Vergleichbar ist diese Form des Schlaganfalls mit einem Herzinfarkt, daher wird diese Form des Schlaganfalls auch Hirninfarkt genannt. Ist das Gewebe eines Blutgefäßes brüchig, platzt das Gefäß und Blut tritt aus. Dieses drückt auf die Nervenzellen des Gehirns.

Diagnose Schlaganfall

Je nach dem, welche Region des Gehirns durch den Schlaganfall betroffen ist, sind die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt. Meistens jedoch sind es Lähmungserscheinungen, die auf eine Körperseite beschränkt sind. Schwindel, Sprach- und Sehstörungen können hinzukommen. In schweren Fällen kommt es zur Bewusstlosigkeit. Die Symptome treten plötzlich, also von einer auf die andere Sekunde auf. Platzt ein Gefäß im Gehirn, treten sehr starke Kopfschmerzen auf, die mit Übelkeit und Nackensteife einhergehen können. Für Anwesende heißt es bei diesen Anzeichen sofort den Notarzt zu rufen. Je schneller der Patient in die Klinik kommt, umso höher sind die Überlebenschancen. Im Krankenhaus wird vom Kopf des Patienten eine Computertomografie, kurz ein CT, angefertigt. Zusätzlich kann auch eine Magnetresonanztomografie durchgeführt werden. Die Gefäße, die das Gehirn mit Blut versorgen, werden mit einer Duplex-Sonografie untersucht. Durch diese Untersuchung sieht der Arzt, ob die Verstopfung des Gefäßes bereits außerhalb des Kopfbereiches liegt.

Behandlung eines Schlaganfalls

Ein Schlaganfall ist eine Erkrankung, die lebensbedrohlich ist. Viele Patienten versterben innerhalb der ersten Wochen. Komplikationen, wie eine Lungenentzündung können auftreten. Der Patient wird noch vor Ort vom Notarzt erstversorgt. Die Atmung, der Sauerstoffgehalt im Blut, die Herzfrequenz und die Atmung werden überprüft und bei Bedarf stabilisiert. In der Klinik wird die Überwachung fortgesetzt, es kann auch eine künstliche Beatmung beim Patienten notwendig sein. Der Blutzuckerspiegel wird regelmäßig untersucht, ebenso wie die Körpertemperatur. Diese darf nicht höher als 37,5 Grad sein. Je nach Art des Schlaganfalls werden blutverdünnende oder gerinnungshemmende Medikamente gegeben. Mit einem Katheder, der in die Arterie eingeführt wird, kann die Gefäßverstopfung, der sogenannte Thrombus entfernt werden. Nach einem überstandenen Schlaganfall müssen die Patienten in eine Reha, da sie in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Nicht jeder Patient kann vollständig rehabilitiert werden. Bei Sprachstörungen nach dem Schlaganfall ist eine logopädische Behandlung notwendig.

Über Thomas Wesser

Kommentar verfassen