Samstag , 24 August 2019
Aktuelle News:
Startseite >> Gesundheit & Krankheit >> Hilfe Kontaktblutung – Was ist das?

Hilfe Kontaktblutung – Was ist das?

Kontaktblutungen – Informationen und Ursachen

Kontaktblutung - Hilfe was ist das nur?

Kontaktblutung – Hilfe was ist das nur?

Eine Kontaktblutung tritt im Genitalbereich auf. Sie entsteht durch eine mechanische Beanspruchung der Gebärmutter. Eine Kontaktblutung kann aber auch Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs sein. Tritt die Blutung beim Mann auf, könnte es ein Peniskarzinom sein. Normalerweise sind Kontaktblutungen harmlos, sie treten häufig nach dem Geschlechtsverkehr auf. Aber auch nach Untersuchungen im Vaginalbereich kann es zu Kontaktblutungen kommen. Der Gebärmutterhals ist ziemlich empfindlich, daher kommt es bei Berührungen zu Kontaktblutungen. Ist keine Ursache bekannt, warum die Blutung plötzlich auftritt, sollte man den Arzt aufsuchen.

Kontaktblutungen – wann zum Arzt?

Eine Kontaktblutung kommt relativ häufig vor. Solange das Blut klar ist und keine weiteren Beschwerden, wie Schmerzen auftreten, ist kein Grund zur Sorge gegeben. Dauert die Kontaktblutung länger und ist sie heftiger, sollte der Frauenarzt aufgesucht werden. Es könnte sein, dass sich das Gewebe, das sich normalerweise im Gebärmutterhals befindet, in den Muttermund verlagert. Durch diese Verlagerung ist die Frau anfälliger für Blutungen. Die Kontaktblutungen können behandelt werden. Der Arzt führt eine Verödung des Blutgefäßes durch. Das ist aber noch keine Garantie, dass die Kontaktblutungen nicht wieder auftreten. Ganz ungefährlich ist die Kontaktblutung, wenn sie nach einer vaginalen Untersuchung auftritt. Meist hat der Frauenarzt im Rahmen der Untersuchung einen Abstrich entnommen, also eine kleine Gewebeprobe. Danach treten bei vielen Frauen Kontaktblutungen auf. Eine weitere Ursache, dass Kontaktblutungen auftreten, sind Polypen. Diese sind harmlos, jedoch gut durchblutet. So kann es leicht zu einer Blutung kommen. Infektionen im Scheidenbereich sind oft die Ursache einer Kontaktblutung. Eine Infektion ist aber auch noch mit anderen Symptomen, wie Juckreiz, verbunden. Bei einigen Frauen liegen die Blutgefäße sehr nah an der Oberfläche. Werden sie gereizt platzen sie, so tritt die Blutung ein.

Kontaktblutung nach  Geschlechtsverkehr

Oft kommt es vor, dass die Frau nach dem Geschlechtsverkehr eine Kontaktblutung bekommt. Diese kann leicht vermieden werden, indem man entweder eine Gleitcreme verwendet oder der Mann beim Sex sanft ist. Natürlich ist es unangenehm, wenn während oder nach dem Sex Blut aus der Scheide kommt. Wenn die Blutungen ständig beim Sex auftreten, kann man den Frauenarzt fragen, ob er die Blutgefäße veröden kann. Einige Frauen haben ein besonders empfindliches Gewebe in der Gebärmutter, daher sollte man sich überlegen, wie man die Kontaktblutung während des Geschlechtsverkehrs verhindern kann.

Behandlung von Kontaktblutungen

Die Behandlung einer Kontaktblutung verläuft unterschiedlich. Es kommt auf den Grund an, warum man plötzlich blutet. Grundsätzlich wird die Ursache behandelt. Sind Polypen für die Blutung verantwortlich, werden diese entfernt. Da eine Pilzinfektion auch die Ursache einer Kontaktblutung sein kann, bekommt die Patientin eine pilzhemmende Salbe verschrieben. Scheidenentzündungen sind auch in vielen Fällen Auslöser einer Blutung. Die Entzündung wird mit Medikamenten behandelt. Sobald die Grunderkrankung geheilt ist, treten auch keine Kontaktblutungen mehr auf. Handelt es sich allerdings um eine Krebserkrankung, muss die Gebärmutter entfernt werden.

Blutungen während der Schwangerschaft

In der Frühschwangerschaft aber auch später treten des Öfteren Kontaktblutungen auf. Diese Blutungen sollten auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden, um eine drohende Frühgeburt oder Fehlgeburt zu verhindern. Während einer Schwangerschaft ist das Gewebe besonders gut durchblutet, daher kann es eher zu einer Kontaktblutung beim Geschlechtsverkehr kommen. Frauen, die bis dahin keine Probleme mit Kontaktblutungen gehabt haben, können während des Sex in der Schwangerschaft davon betroffen sein. Auf vaginale Untersuchungen beim Frauenarzt reagieren einige schwangere Frauen mit Kontaktblutungen. Diese sind harmloser Natur, man weiß ja, dass man eben eine Untersuchung in diesem Bereich hatte. Nur wenn die Blutung länger anhält, sollte man den Arzt aufsuchen. Es könnte sein, dass er ein größeres Blutgefäß verletzt hat, und es deshalb zu der Kontaktblutung gekommen ist.

Über Thomas Wesser

Kommentar verfassen