Donnerstag , 21 September 2017
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Grillen ohne Krebsschadstoffe

Gesund Grillen

Jedes Jahr im April beginnt die Grillsaison aufs Neue. Vor allem bei sonnigem Wetter wird Fleisch vermehrt auf den Grill geschmissen. Jedoch sollten bei der Zubereitung des leckeren Fleischs auf dem Grill einige Aspekte beachtet werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) warnt, dass beim Grillen diverse Schadstoffe wie „heterozyklische aromatische Amine (HAA) und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)“ entstehen könnten. Da diese als krebserregend gelten, ist es wichtig, beim Grillen darauf zu achten, dass sich diese Schadstoffe nicht bilden.

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@ Wilhelmine Wulff / pixelio.de

Gesundheitsgefährdende Schadstoffe beim Grillen

Edmund Maser, welcher als Leiter des toxikologischen Instituts an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel arbeitet, betont in einem Interview mit “Spiegel Online”:

“Beim Grillen können verschiedene Arten schädlicher Substanzen entstehen. Wenn man es aber richtig anstellt, lassen sich Gesundheitsgefahren deutlich verringern“.

Die schädlichen Substanzen, welche Krebs auslösen können, entstehen vor allem durch Rauchbildung über dem Grill. Lagert sich der Rauch im Fleisch ab, kann der Qualm die Gesundheit nachhaltig schädigen.

Schadstoffe beim Grillen vermeiden

Der Experte rät, auf knusprig gebratenes Fleisch zu verzichten, da dieses sonst eine erhöhte Konzentration HAA enthalten könne. Sollten schwarze Stellen am Fleisch entstehen, sollten diese entfernt werden, um die Gesundheit zu schützen und den Konsum der gefährlichen Schadstoffe zu vermeiden.
Beim Grillen selbst ist darauf zu achten, dass das Fleisch erst gegrillt wird, wenn die Kohle nicht mehr brennt. Darüber hinaus kann das Fleisch aber auch am Rand des Grills positioniert werden. Der Rauchkontakt wird so auf ein Minimales reduziert.
Um ein neues Entfachen des Rauches zu verhindern, ist es zudem ratsam, darauf zu achten, dass kein Fett heruntertropft. Dies kann beispielsweise mit einer Aluschale vermieden werden. Doch auch Aluschalen bergen Risiken für die Gesundheit.

Aluschalen beim Grillen

Prinzipiell können beim Grillen von Fleisch Aluschalen als Abfänger von Fetttropfen verwendet werden. Allerdings sollten keine salzigen oder säurighaltigen Lebensmittel in Aluschalen zubereitet werden. Andernfalls können sich die Alupartikel lösen und mit der Nahrung aufgenommen werden. Edmund Maser weist in “Spiegel Online” darauf hin, dass Aluminium in höheren Dosierungen als Nervengift wirken kann und lediglich die Aufnahme von einem Milligramm je Kilogramm Körpergewicht in einer Woche hinnehmbar sei.

Um das Risiko zu vermeiden, dass Aluminium bei der Nahrungszufuhr mit aufgenommen werde, sollten daher Schalen aus Edelstahl verwendet werden.

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