Samstag , 24 August 2019
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Green Smoothie – Viel Grün = Feel good

Green Smoothie – jetzt wirds gesund

green smoothie - lecker und gesund

green smoothie – lecker und gesund

Vielleicht können Sie sich noch ein Trendgetränk erinnern, das vor einigen Jahren In-Lokale erobert hat? Die Rede ist von Weizengrassaft. Die Erinnerungen daran lassen vermutlich heute den einen oder anderen Leser noch erschaudern. Kein Wunder also das dieses Wellnessgetränk genauso schnell wieder verschwunden ist wie es aufgetaucht war. Ganz anders sieht das heute aus. Heute muss gesund nicht mehr scheußlich schmecken, sondern verdammt lecker wie der neue kulinarische Wellness Trend aus Amerika beweist. Mixer für Smoothies ist auch hierzulande schon in aller Munde. Ein Green- Smoothie ist zwar mindestens genau so giftgrün wie der Weizengrassaft aber geschmacklich mit diesem überhaupt nicht zu vergleichen. Zu Gemüse und anderem Grünzeug kommen frische Beeren und anders Obst. Das alles wird schön schaumig gemixt und heraus kommt ein wirklich leckerer fruchtig-cremiger Gaumenschmaus. Die fruchtigen Zutaten der Green Smoothies neutralisieren die Bitterstoffe und darin liegt wohl genau auch das Erfolgsrezept des Wellnessgetränks.

Was ist der Unterschied zwischen Frucht-Smoothie und Green-Smoothie?

Der entscheidende Unterschied ist wohl die Hauptzutat. Ist das bei reinen Frucht-Smoothies eben Obst so spielt bei den Green-Smoothies vor allem grünes Blattgemüse die tragende Rolle. So wandert für einen Green-Smoothie beispielsweise Feldsalat und Kopfsalat. Sowie Eisberg-und Römersalat oder Rucola in den Mixer. Doch auch Staudensellerie, Blätter von China- oder Rosenkohl, Wirsing oder Gurke können Bestandteile sein. Selbst Kräuter wie Basilikum, Pfefferminze oder Petersilie dürfen beim Green-Smoothie mit in den Mixer. Abhängig von der Jahreszeit dürfen auch noch Wildkräuter wie beispielsweise Giersch, Sauerampfer, Brombeerblätter oder frische Triebe vieler Laubbäume hinzukommen.

Bitterstoffe sind für den menschlichen Organismus von unschätzbarem Wert

Zu verdanken haben wir das grüne „Wundergetränk“ der Amerikanerin Victoria Boutenko. Sie ernährte sich schon jahrelang von Rohkost und wollte den Grünanteil der Ernährung erhöhen. So kam Frau Boutenko auf die Idee Salat und Gemüse in den Mixer zu geben. Damit der Geschmack nicht zu kurz kommt, wanderte auch gleichzeitig immer etwas Obst mit dazu. So schmeckte es besser und der leicht bittere Eigengeschmack von Salat und Co wurde dadurch ausgeglichen. Laut einem Gesundheitsforscher der Universität Washington besitzen die enthaltenen Bitterstoffe in Salat und Gemüse einen unschätzbaren Wert für unseren Organismus. So wird Tanninen, Isoflavonen und Phenolen unter anderem eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Außerdem regen Bitterstoffe unsere Verdauung an und machen das Essen bekömmlicher.

Doch auch in anderen Punkten brauchen sich die Green-Smoothies nicht verstecken. Zutaten wie Spinat, Petersilie oder Rosenkohl sorgen für eine extra-Portion Folsäure. Beta-Carotin versteckt sich unter anderem in Fenchel und Rucola. Portulak, Mangold und Löwenzahn liefern wichtiges Eisen. Wer die grünen Shakes außerdem noch mit diversen Kräutern anreichert sorgt zusätzlich noch für Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Bei sekundären Pflanzenstoffen handelt es sich um jene Wirkstoffe die vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können.

Speiseöle sorgen für verbesserte Vitaminaufnahme

Wer denkt leckerer geht es schon kaum mehr, der wird überrascht sein wenn er seine Grüne Smoothies mit etwas Öl verfeinert. Die Zugabe von Oliven-, Weizenkeim- oder Leinöl sorgt dafür, dass der Körper mit wertvollen ungesättigten Fettsäuren versorgt wird. Zudem wird durch die Beigabe von Öl dafür Sorge getragen, dass die fettlöslichen Vitamine besser ausgenutzt werden können.

Auf Schärfe brauchen Sie übrigens auch bei einem Green-Smoothie nicht zu verzichten. Ingwer, Pfeffer und Chili harmonieren wunderbar und heizen richtig schön ein.

Für ungetrübten Schaumgenuss ist allerdings ein guter Mixer unabdingbar. Je leistungsstärker das Gerät, umso cremiger wird auch der fertige Smoothie sein. Wasserreiche Gemüse wie beispielsweise Tomate, Kräuter oder Salat lassen sich leicht mixen. Wer allerdings auch festes Gemüse, essbare Fruchtkerne oder harte Blätter in eine sämige Konsistenz umwandeln möchte, der benötigt einen Mixer der ungefähr 30 000Umdrehungen pro Minute schafft. Ergebnis dann, sind Green-Smoothies die nicht nur lecker schmecken, sondern auch wunderbar cremig und schaumig sind.

Über Thomas Wesser

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