Sonntag , 22 September 2019
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Ringelblumensalbe – ein gutes Hausmittel

Ringelblumensalbe und die Wirkung

Der lateinische Name der Ringelblume lautet Calendula officinalis, sie wird auch Gartenringelblume genannt. Sie gehört zu den Korbblütlern und ist einjährig. Die Teile der Pflanzen werden schon lange in der Naturheilkunde verwendet. Die Blüten sind auffällig und leuchten in einem kräftigen Orange. Sie wird in Gärten gerne als Zierpflanze gehalten. In früheren Zeiten war die Ringelblume ein Wetterprophet. Wenn die Blüten am Morgen geschlossen waren, so war das ein Zeichen, dass schlechtes Wetter kommt. Sie blüht bis in den Spätherbst hinein. Die Blüten werden in der Naturheilkunde verwendet. Ihre Inhaltsstoffe sind ätherische Öle, Bitterstoffe, Fettsäuren, Harz, Salizylsäure, Saponide, Wachs und Violaxanthin.

Bei Verletzungen hilft Ringelblumensalbe

Eine Ringelblumensalbe gehört in jede Hausapotheke. Sie wirkt abschwellend, antibakteriell, entzündungshemmend und antiseptisch. Die Salbe kann auf offene Wunden bedenkenlos aufgebracht werden. Bei Geschwüren, Insektenstichen, Warzen, aber auch bei Sonnenbrand, Quetschungen und Zerrungen hilft die vielseitige Salbe. Vor allem Wunden, die sich leicht entzünden könnten, sollten mit Ringelblumensalbe behandelt werden, da sie die Entzündung hemmt. Nebenwirkungen gibt es so gut wie keine, daher können auch bereits Kleinkinder mit der Salbe behandelt werden. Die Salbe bekommt man in der Apotheke, wer ein wenig Zeit investieren möchte, kann sie auch selbst herstellen.

So wird die Ringelblumensalbe gemacht

Als Basis für die Ringelblumensalbe wird Fett benötigt. Meist verwendet man eine Kombination aus Vaseline und Bienenwachs, aber auch Olivenöl ist bei manchen Rezepten dabei. Dieses macht die Haut besonders geschmeidig. Man benötigt dazu etwa eine Hand voll getrocknete Ringelblumenblüten. Diese kann man in der Apotheke kaufen oder selbst ernten. Hat man die Ringelblumen im Garten, sollte man die Blüten zwischen 8 und 12 Uhr ernten, jedoch nur bei Sonnenschein. Man erwärmt etwa 100 bis 200 ml Olivenöl, gibt dann zwischen 20 und 40 Gramm Bienenwachs dazu. Ist das geschmolzen, kommen die Ringelblumenblüten dazu. Die Mischung wird so lange gerührt, bis sie gelb oder orange wird. Die Mischung darf nicht zu heiß werden. Nach etwa 10 bis 15 Minuten seiht man die Blüten ab und gibt die noch flüssige Masse in einen verschraubbaren Behälter. Nachdem die Salbe abgekühlt und fest ist, kann sie verwendet werden.

Über Thomas Wesser

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