Freitag , 18 Januar 2019
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Keuchhusten Symptome und Behandlung

Keuchhusten - Symptome und Behandlung

Keuchhusten – Symptome und Behandlung

Der Keuchhusten – keine seltene Krankheit

Der lateinische Name für Keuchhusten lautet Pertussis. Es handelt sich um einen Husten, der von dem B

akterium Bordetella pertussis ausgelöst wird. Keuchhusten äußert sich durch stakkatoartige Hustenanfälle. Der Anfang von Keuchhusten verläuft unspezifisch, man glaubt an eine normale Erkältung. Diese hält aber über Wochen an. Erst im zweiten Stadium der Krankheit treten die typischen Hustenanfälle auf. Bekommt ein Säugling Keuchhusten, kann das lebensbedrohlich sein, da Atemstillstände eintreten können. Im weiteren Verlauf der Krankheit nehmen die Hustenanfälle wieder ab. Besteht der Verdacht auf Keuchhusten, muss das gemeldet werden. Therapiert werden kann der Keuchhusten nur im Anfangsstadium. Vorbeugend kann gegen Keuchhusten geimpft werden.

Keuchhusten – so wird er diagnostiziert

Hält der Husten ohne Auswurf über längere Zeit an, kann es sich um Keuchhusten handeln. Für die Diagnose ist es wichtig, dass der Arzt über ähnlich verlaufende Krankheiten im Umfeld des Patienten informiert wird. Der Erreger des Keuchhustens kann im Sekret nachgewiesen werden. Dazu wird beim Patienten ein Abstich aus dem Nasen-Rachen-Raum genommen. Die auslösenden Bakterien sind allerdings sehr gegen Austrocknung empfindlich. Der Abstrich muss daher sofort ins Labor. Der Test ist allerdings sehr sicher, die Diagnose stimmt zu 100 %. Eine andere Möglichkeit, den Erreger nachzuweisen, ist die Blutuntersuchung. Allerdings ist das im Anfangsstadium der Krankheit noch nicht möglich. Im Blutbild ist die Anzahl weißen Blutkörperchen erhöht, wenn der Patient unter Keuchhusten leidet.

Keuchhusten und die Therapie

Da die Hustenanfälle von Bakterien hervorgerufen werden, ist eine Behandlung mit Antibiotika erfolgreich. Der Krankheitsverlauf kann durch die Gabe von Antibiotika abgekürzt werden, wenn der Keuchhusten im frühen Stadium diagnostiziert wird. In diesem Zeitraum ist der Patient ansteckend, erst 5 Tage nach Beginn der Therapie ist er nicht mehr ansteckend. Zusätzlich werden Hustenstiller verschrieben. Feuchte Raumluft mindert den Hustenreiz, die Schleimhäute bekommen die Feuchtigkeit, die sie brauchen. Zusätzlich kann man mit homöopathischen Mitteln die Heilung unterstützen. Gegen Keuchhusten kann mittels einer Impfung vorgebeugt werden.

Keuchhusten – Komplikationen, die auftreten können

Wird der Keuchhusten nicht rechtzeitig erkannt, kann das zu Komplikationen führen. Hauptsächlich sind die Atemwege davon betroffen. Häufige Komplikationen bei Keuchhusten sind Bronchitis, Mittelohrentzündungen oder Lungenentzündung. Gefährlich ist es, wenn das Gehirn, in Form einer Gehirnhautentzündung betroffen ist. Diese zeigt sich in Schläfrigkeit, die bist zur Bewusstlosigkeit führen kann und Krämpfen. Spätfolgen können Lähmungen, Seh- und Hörstörungen oder auch geistige Störungen sein. Um die Krankheit und die Komplikationen zu vermeiden, sollte man auf einen aufrechten Impfschutz achten.

Über Thomas Wesser

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