Sonntag , 22 September 2019
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Gänsehaut – was tun dagegen

Gänsehaut was ist das eigentlich?

Gänsehaut - woher kommt diese

Gänsehaut – woher kommt diese

Jeder kennt sie, doch kaum jemand weiß etwas über die Gänsehaut. Sie ist ein Überbleibsel aus der Urzeit, wo die Menschen noch stark behaart waren. Die Gänsehaut diente dazu, dass sich die Haare aufstellten, dadurch ein Luftpolster entstand und so den Körper wärmte. Heute hat der Mensch nicht mehr so viele Haare, die Gänsehaut ist jedoch geblieben. Der Name kommt davon, dass die Haut aussieht, wie eine gerupfte Gans. Die Schweizer sagen zu der Gänsehaut Hühnerhaut. Tritt die Gänsehaut auf, ragen die Poren heraus und vergrößern so die Hautoberfläche. Dadurch hat die Kälte mehr Angriffsfläche, eine erhöhte Schweißbildung entsteht, das verstärkt die Kühlung der Haut. Gänsehaut bekommt man allerdings nicht nur, bei Kälte, auch andere Situationen wie Emotionen oder das Hören von unangenehmen Geräuschen kann zu Gänsehaut führen.

Gänsehaut – wann entsteht sie eigentlich?

Gänsehaut bedarf keiner Behandlung, es sei denn, sie tritt in Verbindung mit einer Entzugssituation auf. Gegen die Entzugssymptome bekommt der Patient Medikamente, diese lindern die Gänsehaut. Es reicht, wenn man sich ein warmes Kleidungsstück anzieht, um die Gänsehaut loszuwerden. Meist verschwindet sie in ziemlich kurzer Zeit wieder. Auch wenn man durch eine sehr emotionale Situation Gänsehaut bekommt, vergeht diese wieder. Nicht jeder Mensch reagiert gleich auf Kälte oder Emotionen. Daher ist es von Mensch zu Mensch unterschiedlich wann und wie stark dies auftritt. Die Gänsehaut ist ein Reflex, der nicht steuerbar ist. Oft reicht schon der Gedanke an ein Lied oder eine bestimmte Situation, um dies zu bekommen.

Gänsehaut bei Krankheiten möglich?

Es gibt wenige Krankheiten, die mit Gänsehaut einhergehen. In erster Linie sind Personen davon betroffen, die einen Entzug, sei es von Alkohol oder Drogen, durchmachen. Beobachtet wurde auch, dass bei untergewichtigen Personen öfter dies auftritt. Bei diesen fehlt die Fettschicht der Haut, die sonst den Körper vor Kälte schützt. Daher tritt die Gänsehaut, wie bei unseren Vorfahren auf, um den Körper zu wärmen. Häufig kommt die Gänsehaut auch bei Magersüchtigen auf. Auch da hat sie den Zweck den Körper zu wärmen, was jedoch nicht funktioniert, da die Menschen in der heutigen Zeit nicht mehr behaart sind.

Über Thomas Wesser

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