Donnerstag , 21 September 2017
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Abnehmen durch Temperaturen

Einfluss von Temperaturen auf das Gewicht

Forscher haben festgestellte, dass jene, die kühle Temperaturen in der kalten Jahreszeit bevorzugen, schlanker sind, als die, die sich gerne unter einer kuschlig warmen Decke verstecken und die Heizung zudem noch aufdrehen. Die Schlussfolgerung daraus ist also, dass Sie bei einem Diätvorhaben für kühle Temperaturen in Ihrer Umgebung sorgen sollten.

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@ Michael Wittrisch / pixelio.de

Zimmertemperaturen anpassen

Nicht nur das Schlafen in einem kühlen Raum ist gesünder, auch nehmen die Raumtemperaturen generell einen Einfluss auf die Fettverbrennung. So wird der Körper mit einem beispielsweise offenem Fenster nachts nicht nur besser mit Sauerstoff versorgt, sondern verbrennt mehr Fettzellen. Schon die Reduktion der Raumtemperatur von 20 auf 19 Grad kann die braunen Fettzellen binnen 4 Wochen nahezu verdoppeln. Natürlich ist nicht jede Fettzelle gesund, jedoch regen braune Fettzellen den Stoffwechsel an.

Unterschiede zwischen Fettzellen

Während braune Fettzellen den Stoffwechsel in Schwung bringen und somit bei einem Diätvorhaben vorteilhaft sind, bewirken weiße Fettzellen genau das Gegenteil. Sie speichern Fett. Wer also im Kühlen schläft, kann während der Nachtruhe die Kilos purzeln lassen. Japanische Forscher haben sich gefragt, ob dieses Phänomen auch in den Wohnräumen gilt und haben dazu passende Versuche getätigt. Die Ergebnisse wurden im April 2016 bei der Endocrine Society, welche in Boston stattfand, vorgestellt.
An 1103 Teilnehmern wurde die Auswirkung des Wohnumfeldes hinsichtlich der Temperatur auf das Körpergewicht untersucht. Vor allem ältere Menschen, welche sich die meiste Zeit in den eigenen vier Wänden aufhielten, standen im Vordergrund der Studie.

Verlauf der Studie

Über fünf Jahre hinweg haben die Forscher rund um den Studienleiter Dr. Keigo Saeki den Taillenumfang der Teilnehmer gemessen und somit das Bauchfett im Auge behalten. Das Fett stellt ein besonderes Hohes Risiko, an Diabetes oder einem Herzinfarkt zu erkranken, dar.
Die Teilnehmer wurden für die Untersuchungen in vier Gruppen eingeteilt. Die Zuweisung der Gruppen richtete sich nach der durchschnittlichen Raumtemperatur.

Kühle Temperaturen helfen bei der Gewichtsreduktion

Teilnehmer der Gruppe 1, also mit der niedrigsten Wohntemperatur, wiesen bei den Untersuchungen einen Taillenumfang, welcher um bis zu 3,6 cm geringer war, als derer bei denen mit der höchsten Raumtemperatur. Dr. Keigo Saeki äußert deshalb:

“Wenn man sich tagsüber bei kühleren Temperaturen aufhält, dann ist das eine hervorragende Maßnahme zur Vorbeugung von Übergewicht.”

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