Donnerstag , 21 März 2019
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Nicht anerkannte alternative Heilmethoden

Nicht anerkannte alternative Heilmethoden

Viele Heilmethoden sind bisher nicht anerkannt, da ihre Wirkung nicht bewiesen werden konnten. Daher sind solche Methoden lediglich als eine Zusatzbehandlung zu empfehlen. Obwohl viele Menschen, welche chronisch erkrankt sind an die Wirkung glauben, sollten die medizinische Versorgung dennoch weitergeführt werden.

Als nicht anerkannt gelten bisher folgende Therapien:

  • Homöopathie

Die Devise „Ähnliches durch Ähnliches“ gilt in der Homöopathie. Es werden Stoffe verwendet, welche bei gesunden Menschen Krankheitssymptome auslösen würden. Diese werden in verdünnter Form eingenommen. Nach dem heutigen Stand geht die Wirksamkeit dieser Heilmethode voraussichtlich nicht über einen Placeboeffekt hinaus. Nach einer Studie ergab, dass eine pflanzliche Ausgangssubstanz (Galphina glauca) eine positive Wirkung bei Pollenallergikern zu haben scheint.medications-257346_1280

  • Bioresonanztherapie

Nach dieser Heilmethode wird behauptet, dass anhand der körpereigenen elektrischen Signale gemessen werden könnte, ob eine Allergie vorliegt. Jedoch zeigen Studien, dass dieses Heilverfahren weder für die Diagnostik noch für die Therapie einer Allergie geeignet ist.

  • Kinesiologie

Die Anwender dieser Methode glauben, dass man mit Hilfe von bestimmten Muskeln, welche mit Akupunkturmeridianen korrespondieren. Daraus könnte man aufgrund des Zustands der Muskeln Rückschlüsse auf Erkrankungen bestimmter Organe finden. Eine Doppelblindstudie hat dies jedoch widerlegt.

  • Auslassdiät

Lebensmittelallergiker sollten alle Nahrungsmittel weglassen, auf die sie allergisch reagieren. Auch Neurodermitis-Patienten experimentieren oft mit der Auslassdiät, um die Beschwerden zu lindern.

  • Darmsanierung

Manche Heilpraktiker sind der Meinung, dass Darmpilze für Neurodermitis verantwortlich seien. Eine Untersuchung dieser lohnt sich allerdings erst bei akuten Beschwerden wie Schmerzen oder Durchfall.

  • Elektroakupunktur

Dieses Verfahren basiert auf der Akupunktur, verbindet diese jedoch mit moderner Elektronik. Mit Hilfe eines Geräts sollen anhand von bestimmten Akupunkturpunkten energetische Spannungen gemessen werden. Somit sollen Störungen ermittelt werden. Auch diese Methode konnte wissenschaftlich bisher nicht bewiesen werden.

  • Eigenblut- und Eigenurintherapie

Bei einer Eigenbluttherapie bekommt der Patient sein eigenes Blut injiziert. Obwohl Entzündungen dabei entstehen, sollen diese eine antientzündliche Wirkung haben. Um die Wirksamkeit nachzuweisen, mangelt es allerdings an kontrollierten Studien.

 

 

Über Thomas Wesser

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