Donnerstag , 21 März 2019
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Alternative Heilmethoden als ergänzende Therapiemaßnahme

Alternative Heilmethoden als ergänzende Therapiemaßnahme

bach-flower-therapy-187800_1280Viele Menschen, welche chronisch krank sind, interessieren sich für alternative Heilmethoden. Auch die Angst vor Nebenwirkungen kann chronisch erkrankte Menschen dazu verleiten, alternative Heilmethoden anzuwenden. Da viele dieser Heilmethoden wissenschaftlichen Überprüfungen nicht standhalten, wird nachfolgend erläutert, welche Methoden sinnvoll sind und, welche nur einen Placeboeffekt hervorrufen. Ein Placeboeffekt rührt dabei nicht aus einer Verbesserung der Krankheit durch Anwendung der Heilmethode, sondern aus anderen Einflüssen.

Es gibt jedoch auch sinnvolle Methoden, welche einen heilvollen Einfluss auf chronisch erkrankte Menschen haben können.

Folgende Verfahren sind dabei als alternative Heilmethoden anerkannt:

  • Atemtherapie

Die Atemtherapie ist umstritten, da die Wirksamkeit dieser Maßnahme noch nicht bewiesen ist. Doch einige Anwendungen zeigen, dass eine Linderung der Krankheitssymptome bewirkt werden können. Experten empfehlen die Atemtherapie oft als Ergänzung zu weiteren psychischen Therapien. Vor allem Asthmatiker bekommen dabei Atemübungen gezeigt, welche zu einer Entspannung führen sollen. Auch der Einsatz von Notfallmedikamenten wird erklärt. Übungen stärken die Lunge und das Zwerchfell.

  • Klimatherapie

Vor allem Allergiker profitieren vom Reizklima an der Nordsee, am Mittelmeer oder auch am Toten Meer. Die reinere Luft am Meer oder in Gebirgen bekommt Patienten mit Asthma oder auch Pollenallergie gut. Auch die Symptome bei Neurodermitis verbessern sich in solchen Gegenden aufgrund des hohen Salzgehalts in der Luft.

  • UV-Strahlentherapie
  • Balneotherapie (Heilbäder)

Die Balneotherapie hat ihren Ursprung bereits in der Antike und lässt sich mit der Klimatherapie gut kombinieren. Heilbäder eignen sich vor allem für Patienten, welche an Heuschnupfen erkrankt sind oder auch bei Erkrankungen wie Neurodermitis. Das Wasser, welches zur Anwendung kommt, beinhaltet Salz, Jod, Sulfat, Schwefel, Heilerde oder Moor. Die Konzentrationen können dabei völlig unterschiedlich sein. Ob das Wasser dabei kalt oder warm verwendet wird, hängt von der Therapie ab.

  • Phytotherapie

Die Wirkungen des pflanzlichen Wirkstoffs bei der Behandlung von allergischem Schnupfen sind eindeutig belegt. Eine klinische Studie hat ergeben, dass Tabletten mit dem Pflanzenextrakt der Pestwurzpflanze bei Allergikern mit einer Pollenallergie genauso gut wirken wie ein Antihistaminikum. Wichtig ist, dass pflanzliche Medikamente nicht die herkömmlichen ersetzen. Auch bei Neurodermitis können pflanzliche Heilmittel eingesetzt werden. Daher gibt es keine klare Trennung zwischen der Phytotherapie und klassischen Hautmedikamenten aus der Dermatologie.

  • Akupunktur

Die Akupunktur ist eine traditionelle chinesische Medizin, welche in Europa mit Nadeln vorwiegend in der Schmertherapie eingesetzt werden. Das Anwendungsgebiet ist dabei vielschichtig. Unter anderem wird die Akupunktur bei chronischen Rückenschmerzen angewandt.

  • Sole

Eine Linderung der Beschwerden von allergischem Schnupfen ist durch salzhaltige Lösungen möglich. Bei der Anwendung werden die Nasenhöhlen mit Wasser und einem speziellem Salz gespült.

 

Über Thomas Wesser

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